in einer netten Diskussion kamen wir auf verrückte Rezepte zu sprechen.
Darunter: Das sogenannte Bierdosenhähnchen. Gefragt, ob das schon
mal jemand ausprobiert habe, mussten alle verneinen. Tja, uns dann
habe ich mich bereit erklärt, dieses Experiment durchzuführen.
Hier also das Ergebnis in einer Bilddokumentation.

Die beste Ehefrau von allen erfährt von dem Vorhaben, einem Hähnchen
eine Bierdose rektal einzuführen.

Die Hauptdarsteller: Vom Bio-Metzger, Kaliber ca. 1,3kg

Die anderen drei Hauptdarsteller. Moment ... Drei???

Zisch ... Ratsch ... erledigt. Jetz passts. Rülps.

Marinade: Chilischote, Ingwer, Knoblauch, Olivenöl (nicht das Gute),
Soyasauce, Salz, Zucker.

Und ab damit in den Kühlschrank, regelmässig gewendet.

Nach 24h rausgenommen, abgetupft, und von innen und aussen gewürzt:
Paprika, Salz, gemörserte Nelken, Pfeffer.

Norddeutschland hat gewonnen.

Wichtige vorbereitende Massnahmen.

So, Jungs, entspannt euch ... aaaaahhhhhh .... jaaa. Passt.

Der Nachwuchs findet die Idee klasse...

... und wird sofort als Küchenhelfer zum Salatschnipseln eingespannt.

Das darf er jetzt öfter machen.


50min. bei 180°, 10min. bei 200° - sieht gut aus.

Sieht sogar sehr gut aus.

Angeschnitten zum Servieren - kann man sehen, wie saftig das ist?
Resummee:
War ein voller Erfolg. Das Hähnchen war durch und durch saftig, die
Haut schön kross, Geschmack vortrefflich (nicht intensiv nach Bier).
Nächstesmal (und es gibt ein nächstesmal) werde ich noch weniger
Bier in den Dosen lassen: Es verdampft nur wenig - ein Drittel wird
absolut ausreichen.
Gruß
Jan





